Erholungswoche ………

naja nicht so ganz.

In dieser Woche wurde mein Training mal ein bisschen reduziert ;-) .   Aber einzelne kurze Einheiten hatte ich trotzdem auf meinem Plan gehabt.

Am Montag sind wir in aller Ruhe ja die Kraichgau- Bikestrecke abgefahren. Das waren schon mal knapp 91 Kilometer in knapp 4 Stunden. Am Dienstag wurde mir ein Tag Pause verordnet, diesen habe ich auch schön eingehalten.

Am Mittwoch standen 45 Minuten Laufen im KB Bereich und 45 Minuten Dauerschwimmen auf dem Stundenplan. Am Donnerstag wurde deshalb wieder ein Tag pausiert.

Am Freitag hat wieder Schwimmen über 55 Minuten und ne kleine Laufeinheit über 45 Minuten auf der Tagesordnung gestanden. Aber alles im moderaten Tempo. Im Anschluss waren wir noch auf dem Brunnenfest in Orschel, sehr schön übrigens.

Samstag: Hier habe ich mich für 2 Stunden mal wieder aufs Bike gesetzt, war aber ne ganz lockere Einheit im Taunus. (kleine Krafteinheiten waren auch dabei) :-)

Der frühe Vogel fängt ja den Wurm habe ich mir am Sonntag gedacht. Deshalb wurde um 8 Uhr die Laufschuhe geschnürt und es ging für 75 Minuten in die Felder und in den Hardtwald. Danach kam ja der heutige Dauerregen

Race Countdown for Kraichi

So nun beginnt der Racecountdown für meinen ersten großen Start in diesem Jahr. Es sind noch 10 Tage bis meine erste Challenge gestartet wird.

Meine Startnummer ist die “784″ und ich starte in der 2. Startgruppe um 09:15 Uhr. Momentan spüre ich keine Unruhe in mir und ich fühle mich fit, hoffentlich bleib es auch so.

Am Pfingstmontag sind Olaf, Andrea und ich die Radstrecke abgefahren und ich muss sagen ich bin restlos begeistert. Aber man muss auch höllich aufpassen, den aufgrund der kurzen knackigen Steigungen kann man sich dort auch jederzeit schön abschießen.

Die ersten 15 Kilometer beginnen recht flach, aber dann geht es los. Nicht umsonst nennt man den Kraichgau das Land der 1000 Hügel. Es folgen ca. 30 Kilometer sehr profiliertes Gelände mit Steigungen bis zu 15 Prozent. Danach wird es kurzzeitig etwas ruhiger. Der ganze Spass beginnt von neuem ab Kilometer 55.

Hier sieht man das Wahrzeichen vom Schindelberg, es ist eine kleine Kappelle.

Auf dem Rückweg hat sich der Veranstalter noch was schönes einfallen lassen. Nämlich die kurzen geilen Hammeranstiege nach Tiefenbach und Eichelberg. Nach einer Abfahrt beginnt dann der letzte Anstieg zum Schindelberg hoch. Diesen Anstieg habe ich für nicht zu steil empfunden. Aber ich denke wenn ich am 10.06. diesen bezwungen habe geht es mir glaube ich besser. :-)

Diese Strecke sind wir in einem ruhigen Tempo und im unteren Pulsbereich abgefahren. Dennoch haben wir uns noch ne kleine Pause gegönnt gehabt.

Wir waren in der Gaststätte zum Ochsen in Östringen.

Aber zurück zu meinem Bericht, sonst bekomme ich Hunger:

Ab der letzten Steigung zum Schindelberg hoch,heißt es die Trittfrequenz deutlich zu erhöhen. Der Hintergrund ist, die Beine etwas lockerer zu bekommen für die abschließenden 21 Kilometer.

Nach der Bikeeinheit knapp unter 4 Stunden, sind wir dann noch im ruhigem Tempo im Hardtsee geschwommen. Absolut geiles Wasser, momentan gut temperiert mit knapp 22 Grad, und mir einer super Sicht unter Wasser.

Andrea hat momentan etwas muskuläre Probleme und wir wissen noch nicht wo diese herkommen. Aber Andrea wird denke ich auch im Kraichi auf der Sprintdistanz sein. Das lässt sie sich jetzt nicht mehr nehmen.

Sie hat gut trainiert und bei der Testabfahrt der Strecke hat sie tapfer mitgehalten. Jetzt heißt es für dich “COOL” bleiben Mädel.

Kopf hoch das wird wieder. Solche Wettkämpfe werde auch im Kopf entschieden und da muss man frei sein.

Besonderer Dank gilt meinen Freund “Jens Schmidl”. Obwohl wir uns in den letzten Jahren total aus den Augen verloren hatten, steht er uns mit seinem Fachwissen zur Verfügung. Ein Anruf hat genügt und er war am Pfingstsonntag um 10 Uhr da. Das hätte ich nicht gedacht nach all den Jahren. Ich werde dich wie ich Dir versprochen habe, auf meiner Seite verlinken.

Danke “Jens”

Platt

sind nicht meine Reifen am Bike, sondern meine beiden Beine.

In der zweiten Kraft- Laufwoche zur Saalburg hoch hat es mich nun doch erwischt. Ich spüre kaum noch meine Beine, jeder Schritt schmerzt. Das Training schlägt erbamungslos zu.

3 Weeks to go

In drei Wochen beginnt der erste Saison Highlight (Challenge Kraichgau).
Momentan fühle ich mich recht fit, obwohl ich benötige noch etwas Wasserzeit im Freiwasserschwimmen.
Aber die Wassertemperaturen sind doch noch sehr grenzwertig. Evtl. werde ich die Swimmnight’s von Sailfish im Langener Waldsee in Anspruch nehmen.
Bin gespannt wen mann dort im kleinen Schwarzen trifft.

“Eis”Heiliger” Triathlon 2012

diesen haben wir am vergangenen Sonntag beim Kinzigman in Langenselbold gefinisht. Nachdem in der letzten Woche noch Temperaturen um die 20 Grad auf der Tagesordung standen, waren es heute Morgen um 7 Uhr gerade mal 6 Grad. Nichts desto trotz wollten Andrea und ich diesen Testwettkampf so gut es ging hinter uns bringen. Die Vorbereitung war allerdings alles andere als optimal, denn am Vorabend fand der hundertste Geburtstag (50+50) von Conny und Michel statt. Also mussten wir nach einer relativ kurzen Nacht recht früh aus den Federn. Als ich am Morgen mein Bike auf das Auto befestigen wollte, traf mich der Schlag. Über Nacht habe ich einen Platten bekommen. Schnell das Rad wieder aufgepumpt und gehofft das die Luft drinn bleibt. Als wir gegen 07:45 Uhr in Langenselbold angekommen waren, war es leider wieder platt. Also noch schnell einen Schlauchwechsel erledigt, in der Hoffnung das nur dieser defekt war. Check-Inn schnell erledigt und dann zur WK-Besprechung gegangen. Dort sagten die Veranstalter das der See die vorgeschriebenen 16 Grad hätte. Nachdem sehr kurzen Einschwimmen war ich allerdings anderer Meinung ( bin jetzt Jungfrau). Die haben wohl um 2-3 Grad übertrieben um den WK starten zu können. Ansonsten wäre nämlich ein Duathlon fällig gewesen. Egal da mussten wir jetzt durch. Die 500 Meter waren für mich und alle andere sehr schwierig. Wir sind nicht richtig in das Schwimmen hereingekommen, dennoch bin ich froh das ich die Distanz von 500 Metern in 12 Minuten beenden konnte. Nun kam ja meine Lieblingsdisziplin das Biken, also Jacke drüber und rein in die Pedale. Auf einer relativ flachen Strecke war ich gut drauf, obwohl meine Muskeln in den Beinen ständig zuckten. Für die 20 Kilometer habe ich knapp 34 Minuten gebraucht, den anschließenden 5 Kilometerlauf habe ich dann in 24 Minuten erledigt gehabt. Im großen und ganzen war ich mit meiner Leistung sehr zufrieden und ich hoffe in 4 Wochen bei der Challenge Kraichgau ebenso gut drauf zu sein.

Zu Andrea ist zu sagen, dass Sie einen sehr guten WK hingelegt hat. Ihre Zeiten waren etwas über 13 Minuten für das Schwimmen, 36 Minuten für das Biken und knapp 27 Minuten für den abschließenden Lauf.

Voller Stolz ist die Dame über die Ziellinie gespurtet, und hatt dabei noch das Siegerlächeln aufgelegt gehabt.

Respekt die Dame, hast du sehr gut gemacht. Und das wichtigste ist das ihr Rücken gehalten hat. Jetzt gilt es auch für Andrea die volle Konzentration auf den Kraichgau zu legen.