So nun beginnt der Racecountdown für meinen ersten großen Start in diesem Jahr. Es sind noch 10 Tage bis meine erste Challenge gestartet wird.
Meine Startnummer ist die “784″ und ich starte in der 2. Startgruppe um 09:15 Uhr. Momentan spüre ich keine Unruhe in mir und ich fühle mich fit, hoffentlich bleib es auch so.
Am Pfingstmontag sind Olaf, Andrea und ich die Radstrecke abgefahren und ich muss sagen ich bin restlos begeistert. Aber man muss auch höllich aufpassen, den aufgrund der kurzen knackigen Steigungen kann man sich dort auch jederzeit schön abschießen.
Die ersten 15 Kilometer beginnen recht flach, aber dann geht es los. Nicht umsonst nennt man den Kraichgau das Land der 1000 Hügel. Es folgen ca. 30 Kilometer sehr profiliertes Gelände mit Steigungen bis zu 15 Prozent. Danach wird es kurzzeitig etwas ruhiger. Der ganze Spass beginnt von neuem ab Kilometer 55.

Hier sieht man das Wahrzeichen vom Schindelberg, es ist eine kleine Kappelle.
Auf dem Rückweg hat sich der Veranstalter noch was schönes einfallen lassen. Nämlich die kurzen geilen Hammeranstiege nach Tiefenbach und Eichelberg. Nach einer Abfahrt beginnt dann der letzte Anstieg zum Schindelberg hoch. Diesen Anstieg habe ich für nicht zu steil empfunden. Aber ich denke wenn ich am 10.06. diesen bezwungen habe geht es mir glaube ich besser.
Diese Strecke sind wir in einem ruhigen Tempo und im unteren Pulsbereich abgefahren. Dennoch haben wir uns noch ne kleine Pause gegönnt gehabt.
Wir waren in der Gaststätte zum Ochsen in Östringen.
Aber zurück zu meinem Bericht, sonst bekomme ich Hunger:
Ab der letzten Steigung zum Schindelberg hoch,heißt es die Trittfrequenz deutlich zu erhöhen. Der Hintergrund ist, die Beine etwas lockerer zu bekommen für die abschließenden 21 Kilometer.
Nach der Bikeeinheit knapp unter 4 Stunden, sind wir dann noch im ruhigem Tempo im Hardtsee geschwommen. Absolut geiles Wasser, momentan gut temperiert mit knapp 22 Grad, und mir einer super Sicht unter Wasser.
Andrea hat momentan etwas muskuläre Probleme und wir wissen noch nicht wo diese herkommen. Aber Andrea wird denke ich auch im Kraichi auf der Sprintdistanz sein. Das lässt sie sich jetzt nicht mehr nehmen.
Sie hat gut trainiert und bei der Testabfahrt der Strecke hat sie tapfer mitgehalten. Jetzt heißt es für dich “COOL” bleiben Mädel.
Kopf hoch das wird wieder. Solche Wettkämpfe werde auch im Kopf entschieden und da muss man frei sein.
Besonderer Dank gilt meinen Freund “Jens Schmidl”. Obwohl wir uns in den letzten Jahren total aus den Augen verloren hatten, steht er uns mit seinem Fachwissen zur Verfügung. Ein Anruf hat genügt und er war am Pfingstsonntag um 10 Uhr da. Das hätte ich nicht gedacht nach all den Jahren. Ich werde dich wie ich Dir versprochen habe, auf meiner Seite verlinken.
Danke “Jens”